Der Lexus RC F – ein Sportcoupé zeigt funktionale Schönheit

On 12. März 2014 by Detlef Rochow

Es geht Schlag auf Schlag: Im November 2013 zeigte Lexus auf der Motorshow in Tokio den neuen RC. Die sportliche Variante präsentierte das Unternehmen mit dem Lexus RC F Mitte Januar auf der North American International Autoshow in Detroit (NAIAS) – und auf dem zur Zeit stattfindenden Automobilsalon in Genf ist der Lexus RC F GT3 zu sehen. Dieses Fahrzeug soll im Verständnis des Herstellers das langfristige Engagement der Toyota-Tochter im Rennsport signalisieren.

Der RC F GT3 basiert auf dem RC F: 4,71 Meter lang, 2 Meter breit und 1,27 Meter hoch ist der GT3 niedriger und breiter als die Straßenversion. Da es im Rennsport weniger auf Komfort ankommt ist er auch entsprechend leichter. Ab 2015 soll der Rennwagen erstmals an den Start gehen.

Das neue RC F Sportcoupé gibt es schon in diesem Jahr zu kaufen. Werfen wir also einen Blick auf den stärksten Lexus, das stärkste Serienfahrzeug der Marke aller Zeiten und klären wir die Frage, warum der RC F RC F heißt. Ein erstes Indiz ist das Video. Es zeigt uns zu allererst, dass die Entwickler Wert auf kontrollierte, beherrschbare Power und Geschwindigkeit gelegt haben:

Wie heißt es auf Lexus-UK-Seite: Discover the new Lexus RC F here:

Blitz, Sprinter, eine Kugel in Zeitlupe, der Lexus rast um einen Rennkurs – wird kurz zum Rennwagen,– dreht sich um sich selbst und präsentiert sich stolz. Am Ende des Films kann der Interessierte auf weitere Infos klicken. Da landet der Aficionado auf der UK-Seite von Lexus. Hier hat er die Möglichkeit das Video in voller Länge zu sehen, kann sich sein neues Traumauto selbst konfigurieren und gleich zur Probefahrt anmelden.

Der Lexus RC F kurz und knapp: Vorn der zurecht Diablo-Grill genannte Kühlergrill, hinten vier trapezförmig angeordnete Endrohre und der ab 80 km/h automatisch ausfahrbare Spoiler – der die Kollegen von dpa dazu brachte „Lexus fährt den Flügel aus“ zu titeln – dazwischen ein 450 PS starker V8-Frontmotor, Hinterradantrieb, und eine Acht-Stufen-Automatik mit Torque Vectoring Differential.

© Foto: Lexus. Motto

Es gibt drei Betriebsarten: „Standard“ für ein ausgewogenes Verhältnis von Spritzigkeit und Stabilität auch bei Höchstgeschwindigkeit, „Slalom“ für ein reaktionsschnelles Ansprechen der Lenkung, also größtmögliche Wendigkeit, sowie „Track“ für die sichere Kontrolle selbst im Grenzbereich. Da leuchtet der Satz von Chefentwickler Yukihiko Yaguchi ein, der erklärte: „Ich habe den RC F für alle Sport-Enthusiasten entwickelt, die unabhängig ihrer Fahrerqualitäten Geschwindigkeit und Fahrspaß genießen wollen.“

Und das bringt uns zur Frage: Warum heißt dieses Lexus Sportcoupé F? Weil es für ein Optimum an Stabilität bei Höchstgeschwindigkeit ausgelegt ist – bei 270 km/h wird automatisch abgeregelt. Weil Rennfahrzeuge die Entwickler inspiriert haben – so erinnert das F an den Geburtstort des RC F und die wichtigste Teststrecke der Lexus-Entwicklungsmannschaft: Der Fuji Speedway, Japans FIA zertifizierte Grade-1-Rennstrecke, am Fusse des Mount Fuji gelegen. Aber natürlich testet Lexus auch weiterhin ihre Fahrzeuge auf den weltweit anspruchsvollsten Rennstrecken, erst kürzlich wieder auf dem Nürburgring.
Das F steht also für Fahrspass und beherrschbare Hochgeschwindigkeit.

Soviel Begeisterung für ein Sportcoupé können wir uns als kritische Berichterstatter reinen Gewissens nur leisten, weil die Leute bei Lexus ein Gesamtkonzept in Sachen Umweltschutz entwickelt haben und tagtäglich leben. Kurz: Der komplette Lebenszyklus eines Autos wie der Lexus RC F wird auch unter dem Aspekt Umweltschutz optimiert – Recycling von der Produktion bis zur letzten Fahrt.

Mehr Infos auf der Lexus-UK-Seite „Meet the all-new RC F“

Hier geht es zu Lexus International: http://www.lexus-int.com/models/RC-F/

Zum Google Plus Profil von Detlef Rochow

Detlef Rochow

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>