Detroit 2013: Maserati Quattroporte – die 6. Generation

On 9. Januar 2013 by Detlef Rochow

Anfang November war erstmals offiziell der deutlich überarbeitete Maserati Quattroporte zu sehen. Fahren durften ihn inzwischen auch schon ein paar Glückliche und ab Montag kann man die schnelle Legende in Detroit auf der Motor Show 2013 bewundern - zumindest wenn man Journalist ist – alle anderen ab 19. Januar. Die akribisch notierende Fangemeinde sieht den Quattroporte in der 6. Generation.

Angefangen hatte alles Ende 1914 als fünf Brüder in Bologna Maserati gründeten und Rennwagen bauten, seit 1946 auch Fahrzeuge für die Straße.Und 1963 – also vor ziemlich genau 50 Jahren – wurde der erste Quattroporte der ersten Generation zugelassen.

© Foto: Maserati. In den 60er Jahren war der Maserati Quattroporte die schnellste Limousine aller Zeiten – heute ist sie die Schönste – zumindest wenn es nach Georg Kacher von der Süddeutschen Zeitung geht.

Dieser Maserati übertrumpfte alle Limousinen seiner Zeit – zumindest was die Motorleistung anging. Mit 220 km/h war der Quattroporte damals die schnellste Limousine der Welt. Inzwischen ist die Welt fünf Generationen weiter – aber nicht klüger: Wer auf der NAIAS 2013, der North American International Auto Show, nach aktuellen Trends sucht, findet den Trend zu mehr Power, mehr PS – natürlich sind die Fahrzeuge gleichzeitig leichter, weniger Benzinfressend geworden. Als neues Alu-Flaggschiff der Firma präsentiert sich auch der Maserati Quattroporte mit Hybrid und Allrad.

Ende Januar kommt er in den Handel und Georg Kacher von der Süddeutschen Zeitung schon jetzt nicht aus dem Schwärmen  heraus. Er schreibt: “Der Quattroporte, er steht für Stil und Eleganz, für Kraft und Leidenschaft, für begeisternde Fahreigenschaften und betörenden Sound. Das aktuelle, seit 2003 gebaute Modell gehört zu den schönsten Limousinen aller Zeiten.  Bei der ersten Fahrvorstellung hinterließ der elegante Viertürer mit dem 530-PS-V8 starke Eindrücke.”

Die Fakten kurz zusammen gefaßt. Mit 5,26 Meter Länge ist er größer als das entsprechende Fahrzeug der S-Klasse, acht Zentimeter breiter ist er auch. Dafür ist er – wie gesagt – mit 1900 Kilogramm rund 100 Kilo leichter als sein Vorgänger. Für knapp 150.000 Euro gibt es einen 3,8 Liter-V8-Motor, der etwa 20 Prozent sparsamer sein soll. Und der bringt mit seinen rund 530 PS das Automobil in 4,7 Sekunden auf 100 und nach 10 Sekunden sei er schon 200 Stundenkilometer schnell. Gut, dass da die Brembo-Bremsen dafür sorgen, dass ein 100 Stundenkilometer schnell fahrender Maserati Quattroporte nach 37 Metern wieder steht. Was will man mehr?

Zur Zeit fertigt Ferrari rund 7.000 Fahrzeugen pro Jahr – das soll aber auf 50.000 Autos jährlich ansteigen. Bereits 2013, so sieht es die Firmenleitung, sollen rund 10.000 Exemplare der schnellen Limousine ihre Kunden finden. Und wir vielleicht einen Mäzen.

Mehr unter: http://www.naias.com/

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